Biographie
Am 9. September 1945 bin ich in Ungarn geboren worden. Die Zeit von meinem 5. Lebensjahr bis zu meiner Niederlassung 1980 in der Schweiz verbrachte ich in Budapest.
In meiner Kindheit hat mich meine Familie nachhaltig für mein späteres Leben geprägt. Nach dem Abendessen wurden oft lange Gespräche geführt und die Diskussionen drehten sich meist um Kunst, so dass ich mich früh mit diesem Metier auseinandergesetzt habe.
Meine künstlerische Ader wurde vor allem von meiner Mutter gefördert, deren Vater und Bruder wie sie selbst Kunstmaler waren.
Das Zeichnen, die Regeln des Abbildens aus verschiedenen Perspektiven und die Technik des Aquarell- und Ölmalens hat mir meine Mutter vermittelt. Sie war meine erste Lehrerin und Kritikerin.
Durch dieses Umfeld in meiner Kindheit konnte ich mich schwer für einen Beruf entscheiden. Ich wusste nicht, sollte ich Künstler werden oder eine Laufbahn als Ingenieur einschlagen.
Mit 16 Jahren habe ich beschlossen Ingenieur zu werden. So absolvierte ich erst einmal die Technische Hochschule, ohne aber mein Interesse für die Kunst zu vernachlässigen. Das sollte mir auch später zu Gute kommen, als ich mich in schweren Stunden in meine künstlerische Arbeit zurückziehen konnte. Und so nahm ich die Gelegenheit wahr, mich am Abend auf diesem Gebiet weiterzubilden. Ich war viele Jahre hindurch Mitglied des Kreises Kàlmàn Guttemberg für bildende Künste in der Abteilung Raum – Plastiken. |
|
Da ich in Budapest im Viertel Zugliget in der Nähe der Kunsthochschule wohnte, konnte ich dort abends die Vorlesungen besuchen.
Später, nach meiner Heirat, hatte ich nur noch selten Gelegenheit, mich meiner Leidenschaft zu widmen. Aber es zog mich immer wieder zurück, das Feuer erlosch nie.
Seit 1980 lebe ich nun in der Schweiz und hier konnte ich zum ersten Mal die verschiedenen Kulturen der westlichen Kunstwelt miteinander vergleichen. Nach einiger Zeit ergaben es die Umstände so, dass ich meine Freizeit weit gehend selbst gestalten konnte, und so verbrachte ich viele, viele Stunden im Atelier, wo ich mich wieder intensiv der Kunst widmen konnte. Der Grundgedanke meiner Werke ist – der ewige Stoff, der Stein, die sich immerwährend verändernde Beziehung unserer Welt.
1995 habe ich meine Skulpturen beim „Ungarischen Landesverein der Bildenden Künste“ eingereicht, worauf ich durch das „Aufnahmekomitee für Bildhauer“ als Mitglied aufgenommen wurde.
Kriens, 22.03.2006
Biografie zum ausdrucken (PDF, 42 KB)
Schwerelose Steine in der Gravitation (PDF, 42 KB) |